Fokker D-Xl Wildsau
| Baujahr | Anz | Immatrikulation | im Einsatz | |
| 1925 | 2 | 641, 642 | 1925- 1939 |
| Allgemeine Information | |
| Entwicklungsfirma | Anthony G. H. Fokker und Chef-lng. R. Platz, Amsterdam, NL |
| Hersteller | N.V. Nederlandsche Vliegtuigenfabriek Fokker, Amsterdam, NL |
| Verwendungszweck | Luftkampf-Training (Truppenerprobung) |
| Baujahr | 1925 |
| Besatzung | 1 Pilot |
| Anzahl beschaffter Flugzeuge | 2 |
| Technische Daten | |
| Bauart | Anderhalbdecker, 1 stielig, verstrebt, Stahlrohrrumpf, Holztragflächen, Rumpf, Tragflächen und Steuer stoffbespannt |
| Abmessungen | Spannweite 11,67 m, Länge 7,50 m, Höhe 3,20 m |
| Gewichte | Leergewicht 968 Kg, Zuladung 335 kg, max. Abfluggewicht 1303 kg |
| Triebwerk | Modell: Hispano-Suiza HS-42 8 Fb Entwicklungsfirma: Hispano-Suiza, Barcelona, E Hersteller: Flugmotorenbau Hispano-Suiza, Paris, F Typ: flüssigkeitsgekühlter 8-Zylinder-, 4-Takt-, 90 -V-Form-Motor mit 2 stehend angeordneten Zylinderblöcken, Zentralvergaser mit mechanischem Höhenkorrektor Zylinderbohrung 140 mm; Kolbenhub 150 mm; Hubvolumen 18,5 l; Verdichtungsverhältnis 5,3:1; Aufladung: keine Volldruckhöhe: Meereshöhe; Nennleistung 300 PS bei 1800 U/min |
| Propeller | 2-Blatt, Schichtholz, Typ «Axial», D = 2,80 m, S = 2,35 m |
| Ausrüstungen | 1932 mit Fallschirm «Salvator» ausgerüstet |
| Bewaffnung | keine, Anschlussbeschläge im Rumpf für den Einbau von 2 Fl-Mg waren vorhanden |
| Flugleistungen | |
| Höchstgeschwindigkeit | 262 km/h |
| Steigleistung | 8,1 m/s |
| Gipfelhöhe | 6'500 m |
| Flugdauer | 2 Std. 30 Min. |
| Reichweite | 440 km |

Das Flugzeug Nr. 642 machte beim Manövrieren aus der Montagehalle nach einer kleineren Reparatur infolge Übergewichts einen Kopfstand. Der Mechaniker hatte sich am Heck festgeklammert, so dass beim Touchieren kein grosser Schaden entstand. Zur Nachprüfung musste der Motor ausgebaut und der Motorträger auf eventuelle Deformationen überprüft werden. Diese Arbeiten erforderten einen Prüfflug. Dabei misslang die Landung, und das Flugzeug löste sich auf einer Strecke von etwa 150 Metern in mehr oder weniger grosse Teile auf. Der Pilot war leicht verletzt, das Flugzeug total beschädigt.

